In Geo-enabled smart processes and services - GeoSPS erarbeiten zwei führende wissenschaftliche Einrichtungen der Geoinformatik maßgeschneiderte Qualifizierungsangebote für österreichische Unternehmen.

Geoinformatik hat sich in den letzten Jahren als wesentlicher Wirtschaftszweig in der angewandten IKT etabliert. Effizienz in Suchfunktionen, Entscheidungsprozessen, in Potential- und Risiko­abschätzungen, aber auch Industrie 4.0-Anwendungen basieren zunehmend auf GIS-Werkzeugen und machen diese zu Querschnitts­technologien. Durch den Aufbau eines Wissens- und Methodenpools, durch Innovationslehrveranstaltungen und durch die Entwicklung von Prototypen und Demonstratoren, soll die nachweislich exzellente Geoinformatik-Forschung am Standort Salzburg wirtschaftlich erschlossenw werden. Gegenstand des Transfers sind Lösungen, die im GeoInnoLab entwickelt werden und in der Wirtschaft wertschöpfend eingesetzt werden. Diese basieren auf raum-zeitlichen Konzepten und Technologien von GIS-Systemen und dem Einsatz von virtuellen Globen und integrierenden Methoden der Geoinformatik.

Neun Themen basieren als gemeinsamer Nenner auf raum-zeitlichen Sensormessungen und Objektpositionen und Geometrien (AP1-3, Location aware Sensors, Outdoor/Indoor Positioning, Bildanalyse /Pointcloud2object,), deren Modellierung, Visualiserung und Qualitäts¬beschreibung in Prozessen (AP4-6 Augmented Reality Contextual quality assurance, Webportale für 3D-Anwendungen), sowie neuartige Möglichkeiten deren Analyse und weiter¬führender Simulation (AP7-9 Big Data, Open Geo-Content, Open Standards, Open Data, Building Information Models). Die Unternehmen zielen auf die Vorbereitung von „Industrie 4.0-Zukunft“ mit einem Schwerpunkt auf Integrationsmöglichkeiten kontextueller Informationen (raum-zeitlich-logisch) über standardisierte Modellierung und standardisierte technische Schnittstellen. Dies umfasst auch Standards- und Normen, gesetzliche Rahmenbedingungen sowie Standardisierungsbestrebungen für Geodaten (OGC, ISO).

Ziele:

Das Ziel des Projektes ist Erhöhung der Innovations- und Nachfragekompetenz in zukunftsrelevanten Technologiefeldern über die Qualifizierung von MitarbeiterInnen bzw. die Vernetzung von Wissenschaft und Forschung mit der Wirtschaft und Formierung zu regionalen Wertschöpfungsketten in den angebotenen Technologie und Anwendungsfeldern.

Die Fortbildungsmodule erleichtern den Einstieg in eine vertiefte Verwendung raum-zeitlicher Information im Unternehmens- und Produktionsumfeld im Sinne von Industrie 4.0. Zielgruppen sind Mitarbeiter von KMUs sowie einem marktführenden Unternehmen, die aufgrund ihrer technischen Ausbildung und aktueller Aufgabenstellungen raum-zeitliche Konzepte einsetzen wollen.

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